Forschung · Mysterienschulen
32. Rudolf Steiner GA 99 – „Die Theosophie des Rosenkreuzers“ vollständig als System
CREATION Forschungsbibliothek V11 · Kapitel 32. Rudolf Steiner GA 99 – „Die Theosophie des Rosenkreuzers“ vollständig als System
GA 99 besteht aus vierzehn Münchner Vorträgen vom 22. Mai bis 6. Juni 1907. Der Zyklus ist für die Matrix wichtig, weil Steiner hier ein nahezu geschlossenes System präsentiert: Menschenkunde, Tod und Wiedergeburt, Karma, planetarische Entwicklung, Menschheitsgeschichte, Zukunft und Einweihung. Der Titel signalisiert bereits die programmatische Verschiebung: theosophische Kosmologie wird als Rosenkreuzer-Theosophie westlich umcodiert.
Die Dramaturgie ist bemerkenswert geschlossen: zuerst wird definiert, was der Mensch ist; dann, was zwischen Tod und Geburt geschieht; anschließend, welches Gesetz Inkarnationen verbindet; danach wird die individuelle Biografie in die planetarische Evolution eingeordnet; zum Schluss wird der Einweihungsweg als bewusste Teilnahme an dieser Entwicklung angeboten. Für Content- und Interviewarbeit ist diese Abfolge leistungsfähiger als isolierte Zitate, weil sie zeigt, warum einzelne Behauptungen im System überhaupt notwendig werden.
Quelle: AnthroWiki/SteinerWiki, GA 99, vollständiges Inhaltsverzeichnis und Volltextverweise.
